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Tierheim
 

Eindrücke vom Tierheimfest am 2. September 2017

Eindrücke vom Tierheimfest am 20. August 2016

Der mdr war am 19.4.2016 mit "tierisch - tierisch" im Tierheim des TSV Sömmerda

Bilder:  ELFmetpictures

Der mdr war im November 2014 mit "tierisch - tierisch" im Tierheim des TSV Sömmerda

Der mdr war am 18. Oktober 2013 mit "tierisch - tierisch" im Tierheim des TSV Sömmerda

Ehrungen anläßlich der 9. Tierschutzwoche

Die Vorsitzende des Tierschutzvereins Sömmerda e. V., Frau Birgit Schneider, wurde mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Verdienstvolle Mitarbeiter des Tierheimes erhielten eine Ehrenurkunde.

Im Tierheim entstand ein neuer Eingangsbereich

Alle halfen fleißig mit

Es dauerte nicht lange, bis das Werk geschafft war. Auch Helfer aus anderen Bereichen machten mit.

Ein neuer Anblick

 

C h r o n i k

Einladung zum Weihnachtsfest

 

Projekttag mit Schülern der Finneckschule im Februar

Jeder Schüler durfte sich als Andenken einen Hund oder eine Katze aus Holz basteln.

Ein kleiner Eindruck vom Frühlingsfest

Das Tierheim des Tierschutzverein Sömmerda e.V. ist gerettet!


Wir haben es geschafft!

Dank der Spendenbereitschaft vieler Tierfreunde und Bürger konnten 60000,00 Euro für den Erwerb des Grundstückes, Wasserweg 9, in 99610 Sömmerda gesammelt werden. Unsere alten Tiere dürfen nun bleiben, und unserem Tierheimteam ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Der Zuspruch in der Bevölkerung war riesig, aus ganz Deutschland sind Spenden eingegangen. Auch die Sendung „tierisch, tierisch“ mit Uta Bresan hat viel für uns bewirkt.

Ein großes Dankeschön - auch im Namen unserer Tiere - sagen wir allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben.

 


Besonderer Dank gilt der Familie Christine und Gerd Jacobi, dem Deutschen Tierschutzbund Bonn, der Sparkasse Mittelthüringen, der Familie Renate Hoffmann, Renate Schade, Dorothea Franke, Regina und Roland Nierich, Inge Schmieder, Christine Schäfer, Helli Heider, Rotraud Wolf, Yvonne Meybom, Annemarie Will, Kerstin und Gerhard König, Frank Zimmerling, Margit Mach, Luka Hanke vom Albert-Schweitzer-Gymnasium, Ingo von Bachmann, Gymnasium Kölleda, Frau Marx von der Albert-Einstein-Regelschule und Klara Küster.

   

Frau Christel Jacobi hatte besonders großen Anteil an unserem Erfolg und erhielt dafür die Ehrenmitgliedschaft im Tierschutzverein Sömmerda e. V. Bei einer kleinen Feier im Tierheim wude ihr die Urkunde übergeben. - Und um auch den vielen kleinen Spendern Danke zu sagen, werden wir im Tierheim eine Ehrentafel mit allen Namen aufstellen.

 

    

Viele Firmen, große und kleine, haben das Tierheim mit Sachspenden unterstützt, wofür wir ihnen unseren herzlichen Dank aussprechen. Zu erwähnen sind vor allem die Firmen Umweltdienst Sömmerda GmbH, BBW Abwassertechnik Weißensee, Herr Michel, Fa. Schlifke, Fa. Frank Kirst, Fa. Enrico Müller, Fa. Dirk Deja, Landwirtschaftsbetrieb Pawelski, Fa. Terra, Fa. TUG, Milchviehanlage Frohndorf, Fa. Dziallas, Stadtwirtschaft Erfurt, Fressnapf Sömmerda, Herr Schenk, Wagnertransporte und Kaufland in Sömmerda

Als große Dankeschönveranstaltung werden wir am 07.05.2011 ein großes Frühlingsfest im Tierheim feiern.

Alle sind ganz herzlich dazu eingeladen!

Spendenaufruf

Dreharbeiten zur mdr-Sendung "tierisch, tierisch" mit Uta Bresan am 1. März 2011

Rocky bei den Dreharbeiten zu "tierisch, tierisch"

Kein Platz für Tiere

Das Tierheim Sömmerda kämpft ums Überleben
und braucht dringend Spenden


Vier verlassene Katzenwelpen aus einer Gartenanlage bei Leubingen. Misch-lingshündin Lisa hatte einen Zettel mit ihrem Namen am Halsband. Sie war auf einem Sömmerdaer Spielplatz festgebunden, als man sie fand. Alles Bewohner des Tierheims Am Wasserweg Sömmerda. Doch seine Zukunft ist ungewiss.

Von Angelika Reiser-Fischer  /  Foto: Ina Renke


ERFURT/SÖMMERDA. Drin ist es warm. Der 16-jährige Schäferhund-Misch-ling King wäre wohl bei den vergangenen Frostgraden draußen schon ge-storben. Auch dutzende Katzen drängen sich im Tierheim Am Wasserweg in Sömmerda in den Fluren, Ställen und Zimmern um ein warmes Plätzchen. 23 Hunde, Schweine, Ziegen, ein Pony, Kaninchen, 80 Freigänger-Katzen aus der ganzen Stadt und jede Menge reine Stubentiger werden hier Tag für Tag versorgt.

Doch die Lage ist kritisch, berichtet Margit Mach, die zum Tierschutzverein in Sömmerda gehört. Nach der Wende hatte der örtliche Tierschutzverein die Gründung eines Tierheims in Sömmerda in Angriff genommen. In einer Baracke des einstigen Wasserwerkes fand man Quartier, das Außengelände war ideal und groß, brauchte aber auch viel Arbeit, um Rasen und Sträucher zu pflegen.

Die Tierschützer schreckte dies nicht. Zehn Ehrenamtliche und zwölf Helfer mit Ein-Euro-Jobs sorgen derzeit täglich für die vielen Tiere. Hauptamtlich arbeitet hier niemand. Und doch ist stets jemand für die Tiere da. Aus einem Umkreis von etwa 50 Kilometern werden hier Tiere aufgenommen, die herrenlos oder hilflos sind. Die Stadt Sömmerda hat kein Problem mit streunenden Katzen. Doch die Immobilie ist gemietet, der Besitzer möchte verkaufen und hat den Mietvertrag gekündigt. Der Verein erstritt ein Vorkaufsrecht. Allerdings - bis Ende März muss er nun die Kaufsumme hinlegen: 60000 Euro. Zwar will der Landestierschutzverband helfen, doch den größten Teil müssen die Sömmerdaer Tierfreunde selbst aufbringen. Verzweifelt werden nun Spenden und Sponsoren gesucht. Gelingt es nicht, droht das Ende.

Ein krasser Fall? Gerd Fischer, der Vorsitzende des Landestierschutzverbandes, weiß, dass es um viele der 28 Tierheime in Thüringen mit Auffangstationen für Fundtiere gar nicht gut bestellt ist. Erst im Frühjahr musste das Suhler Tierheim schlie-ßen. Der örtliche Heimattierpark soll nun die Versorgung von Fundtieren mit übernehmen. Das Aus des Gnadenhofes in Sondershausen konnte im Sommer gerade noch abgewendet werden. Das Tierheim in Meiningen ist viel zu klein, ebenso wie das in Ilmenau. Dafür fehlt noch immer ein Tierheim in Hildburghausen – wenn dort jemand ein Tier abgeben will, muss er bis ins fränkische Coburg fahren.

Hauptgrund für die Misere, sagen die Tierschützer, sei die permanente Geldnot der Tierheime. Nach einer Empfehlung des Thüringer Innenministeriums zahlen die Kommunen pro Jahr je Einwohner 20 bis 40 Cent an die Tierheime. Katzen zählen dabei aber überhaupt nicht als Fundtiere. Und so bekommen die Tierheime viel zu wenig Geld, um ihre herrenlosen Tiere mit Futter, Wärme, häufig auch mit den nötigen Medikamenten zu versorgen.

Es sei eben nur eine „Empfehlung", seufzt Fischer. Seit über einem Jahr streitet er schon mit der Landesregierung um mehr Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit. Über ein Papier mit dem Titel „Erlass". Dann würden konkrete Beträge festgeschrieben. Ein Euro je Einwohner, sagt Fischer, seien angemessen. Man wolle ja nichts geschenkt oder gar vergütet haben.

Aber wenigstens solle die Arbeit überhaupt möglich sein. Und die Dienstleistung der vielen Ehrenamtlichen für die Kommu-nen solle auch vergütet werden, denn ihnen bleiben so streunende und verwahrloste Tiere im Stadtbild erspart. Schließlich wird alles teurer, nicht nur das Futter, auch Wärme, Licht, Wasser. Allein die Tierarztgebühren stiegen seit dem vorigen Jahr nach einer neuen Gebührenordnung um über 20 Prozent...

Keineswegs leichter wird die Vermittlung der Tiere. Über 60 Prozent der Tierheimhunde sind älter als 8 Jahre. Und die will niemand mehr, sagt Gerd Fischer, Welpen sind gefragt, auch junge Tiere.

Offiziell wird davon ausgegangen, dass ein Fundtier nach spätestens 28 Tagen wieder abgeholt wird, dafür gibt es auch Zuschüsse vom Staat. Aber in Wirklichkeit seien die Hunde im Durchschnitt über 50 Tage im Tierheim, Katzen fast 70 Tage. Vielerorts gelten Katzen nicht mal als Fundtierc und die Kommunen zahlen nicht. Die Differenz tragen die Tierheime und die Ehrenamtlichen.

Indes: Es gibt auch Erfreuliches. Erst seit wenigen Wochen hat Heiligenstadt ein eigenes, neues Tierheim. Gefördert von der öffentlichen Hand und der Kraft vieler Helfer.

Doch in Sömmerda ist man von solch hoffnungsvollen Bildern weit entfernt. Mit Benefiz-Veranstaltungen, Tierwcihnacht, Spendenaufrufen versucht man derzeit, den Tieren das Zuhause zu erhalten. Gewiss, es gibt noch ein zweites, ein privates Tierhcim am anderen Ende der Stadt. Kommunikation, gar Kooperation zwischen beiden scheint derzeit schwierig, fast unmöglich. Doch: Eigentlich gibt es ja ein gemeinsames Ziel. Und die Zeit läuft...

Quelle: Thüringer Allgemeine vom 15.01.2011

Tierweihnacht

Angenehmes mit Nützlichem

Großes musikalisches Dankeschön für die Spender!  Und wieder rund 1000 Euro Spenden für Tierschutzverein

FACH-FRAU: Sowohl gesanglich als auch mit ihrem Engagement für die Tiere überzeugte die charmante Uta Bresan.
Bild:  Ina Renke

Show und Oldie-Abend der Superlative am 26.11.2010

Einen schönen Abend mit Musik wollte der Sömmerdaer im Werk ohne Namen genießen. Dass es ein Benefizkonzert für das Tierheim am Wasserweg ist, fand er obendrein gut und unterstützte das Vorhaben. Genau so hatten es sich die Organi-satoren vom Tierschutzverein auch gedacht.

Ike Bauer aus Kindelbrück kennt von Erzählungen seiner Mutter, die im Sömmerdaer Tierschutzverein hilft, die Bemühungen um ausgesetzte, kranke, aufgefundene Vierbeiner. Mit dem Besuch des Konzertes am Wochenende im Werk ohne Namen konnte er Angenehmes mit Nützlichem verbinden. Dolores Mucha aus Sömmerda, die das Tierheim am Wasserweg mit aufbaute, weiß, dass hier jeder Euro benötigt werde, damit die Tiere hier weiter Schutz, Hilfe und Obdach finden.

 „Doch wir wollen ja nicht nur die Leute immer um Spenden und Unterstützung für uns bitten, sondern ihnen auch einmal etwas Schönes als großes Dankeschön bieten", begründet die Leiterin des Sömmerdaer Tierheimes am Wasserweg, Birgit Schneider, warum der Verein nun sozusagen auch als Konzertveranstalter fungierte.

„Wir haben im Verein in einem Vorbereitungsstab die Organisationsaufgaben verteilt, die Künstler und Maik Leffler vom Werk ohne Namen angesprochen. Und was soll ich sagen — alle traten ohne Gage auf, stellten den Raum kostenfrei zur Verfügung", freut sich Birgit Schneider über so viel Unterstützung, „Ute Bresan etwa war sofort bereit, für uns zu singen." Die Sängerin ist nicht nur durch ihre Tätigkeit bei der Fernsehsendung „tierisch, tierisch" und frühere Besuche am Wasserweg mit dem Anliegen der Tierschützer verbunden. Sie warb bei dem Konzert ebenso engagiert und charmant für den Tierschutz. Die Topas-Band spielte nicht nur auf, sondern organisierte die Technik. Chalida, Pierre/Laa Kaa, ACDC-Double Freckel, Nena-Double Mandy und zwei kurzfristig eingesprungene Damen bereicherten das schöne Programm für Zwei- und Vier-beiner. Denn natürlich gab es auch den nützlichen Nebeneffekt der Spenden für das Tierheim. Die werden auch benötigt. Denn Kaufverhandlungen für das Grundstück seien, so Birgit Schneider, so weit vorbereitet, dass im Frühjahr der Verein eine fünfstellige Summe benötige.

Weitere Projekte wie jüngst ein Benefizkonzert mit „Pro musica" sollen das Spendenkonto aufstocken. Zudem werden stetig — zumal in der Wintersaison — Mittel für die Unterhaltung benötigt. Denn trotz vieler Vermittlungserfolge auch mit Hilfe unserer Zeitung („Tiere suchen Menschen") sind derzeit etwa 120 Katzen, 17 Hunde, 25 Meerschweinchen (jüngst wurde eine Kiste mit 13 Tieren vor die Tür gestellt) und viele andere Vierbeiner am Wasserweg untergebracht.

 „An Eintrittsgeldern haben wir 1400 Euro eingenommen. In den Spendenbüchsen fanden sich rund 300 Euro. Abzüglich der Gema-Gebühren und einiger Kosten haben wir rund 1000 Euro für den Erwerb des Grundstückes zur Verfügung", bilanzierte gestern Birgit Schneider. Doch noch viel mehr Geld und jede Art von Hilfe und Unterstützung sind gefragt.

Katrin Müller

Benefizkonzert

Unser Benefizkonzert findet am 26.11.2010 im Werk ohne Namen statt, Einlaß ist ab 19 Uhr. Unter anderem singt Uta Brezan, bekannt aus "tierisch, tierisch" für das Tierheim des Tierschutzvereins Sömmerda. Wir freuen uns auf möglichst viele Gäste.

Der Erlös dieses Benefizkonzertes kommt ausschließlich dem Tier-heim zugute. Der Tier-schutzverein ist auf jede Hilfe und finanzielle Unterstützung angewiesen, damit wir das Grundstück, auf dem sich das Tierheim befindet, erwerben und für die Tiere erhalten können.

Jeder Euro zählt!

Das Team des Tierschutzvereins Sömmerda dankt Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung.

Erhalt des Tierheims am Wasserweg

Wer das Tierheim des Tierschutzvereins Sömmerda e. V. am Wasserweg besucht, dem fallen sofort die Ziegen und die vielen freilaufenden Katzen auf, die sich sichtlich wohl fühlen. Einige von ihnen haben ein Handicap – kommen aber dank der guten Pflege und fachlichen Versorgung sehr gut damit zurecht.

Die Hunde wedeln mit dem Schwanz und freuen sich auf Besuch. Sicherlich bellen sie auch schon mal, wenn man das Grundstück betritt, aber das ist ja nichts Ungewöhnliches bei einem Hund. Im Tierheim leben derzeit knapp 200 Tiere - 150 Katzen, 23 Hunde, 15 Kaninchen, zehn Meerschweinchen, fünf Schweine, vier Schafe und vier Ziegen. Darunter gibt es zahlreiche Tiere, die aus vielerlei Gründen ihr Gnadenbrot erhalten. Seit dem Einzug der Tierschützer im Jahre 1995 hat sich sehr viel getan. Jeder kann sich tagtäglich von der Arbeit des Vereins überzeugen. Das Tierheim war und ist ein offenes Haus, auch für Ratsuchende.

Doch nun steht der Verein anscheinend vor seiner größten Herausforderung, denn mit der Kündigung des Mietvertrages vom Grundstückseigentümer ist die Existenz der Zufluchtsstätte am Wasserweg bedroht. Da der Eigentümer das Grundstück verkaufen möchte, strebt der Verein dessen Erwerb an und ist daher nun ganz besonders auf Ihre Spende angewiesen.

Was wird sonst aus all den Tieren, vor allem aus denen, die keiner haben will? Dazu zählen alle jene, die Ihre letzte Zufluchtsstätte im Tierheim gefunden haben. Für diese Tiere geht es um Leben und Tod. Für die Freigänger würde dies eine Odyssee durch die Stadt bedeuten, und im Grunde möchte sich niemand wirklich vorstellen, was noch alles geschehen könnte.

Bitte helfen Sie durch Ihre Spende mit, dass das Tierheim des Tierschutzvereins Sömmerda e. V. am Wasserweg mit seiner Arbeit weitermachen kann. Mit Ihrer Unterstützung wird es gelingen, diese Herausforderung mit Bravour zu meistern.

(Quelle: Heimat-Journal 2009)

Das Tierheim sucht dringend ein warmes Plätzchen für einen alten Schäferhund!!


Das Team des Tierschutzverein Sömmerda würde sich sehr freuen, wenn es eine Pflegestelle für unseren alten King finden könnte. Er muß täglich seine Medikamente bekommen, deshalb sollte sich auch die Pflegestelle hier in der Region befinden, damit wir jederzeit unseren Tierarzt aufsuchen können. So hätte unser King noch auf seine alten Tage eine individuelle Betreuung. Die Unkosten werden natürlich vom Verein getragen.

Wer hat Mut und traut sich?

 

   

Die wahre Geschichte des Hundes Takko

Mit großem Befremden haben die Mitglieder des Tierschutzvereins Sömmerda e. V. sowie die Mitarbeiter und Freunde des Tierheims am Waserweg die einseitigen Darstellungen im Artikel vom 02.10.2010 in der Thüringer Allgemeinen aufge-nommen, in dem über das Schicksal des Hundes Takko berichtet wurde. Hierzu bedarf es einer Klarstellung.

Takko wurde am 29.05.2006 mit einem Elektroschocker am Hals an der Tankstelle in Elxleben aufgefunden. Im Tierheim wurde der Hund mit dem Chiplesegerät kontrolliert, aber er war nicht gechipt. Die Tätowierung im Ohr wurde online im Haustierregister abgefragt, der Hund war dort jedoch nicht registriert. Takko wurde in das Such-und-Find-Buch des Tier-heimes eingetragen. Sein Besitzer meldete jedoch den Hund nicht als vermißt – was sicherlich damit zu tun hat, daß in Deutschland Elektroschocker verboten sind und der Besitzer deshalb mit einer Anzeige rechnen mußte.

Wenn ein Fundtier nach sechs Monaten nicht an den Besitzer zurückgegeben werden kann, steht das Tier gemäß §973, I BGB zur Vermittlung frei. Nach einer notwendigen Ohrenoperation im Dezember 2006 wurde Takko mehrmals im Regional-sender Plus TV bei der Tiervermittlung vorgestellt und auch sonst an Interessierte zur Vermittlung angeboten. Da Takko je-doch gewisse Auffälligkeiten zeigte und gelegentlich zu beißen versuchte, kam es nie dazu, daß er ein neues Zuhause fand.

Der Hund hatte eine Box von etwa 6 Quadratmetern und nicht, wie behauptet wurde, von nur zwei. Er wurde, wie alle Hunde, von 8 bis 12 Uhr mindestens dreimal und am Nachmittag von 15 bis 17 Uhr ausgeführt. Mehrmals in der Woche ging Frau Krebs nachmittags 2 – 3 Stunden mit ihm spazieren. Zudem gab es beim Personal einige, die häufig mit ihm im Außen-gehege spielten. War das die Hölle, durch die er angeblich mußte?

Wie Takko "vermittelt" wurde

Nachdem Frau Krebs den Züchter ausfindig gemacht hatte, meldete dieser sich telefonisch im Tierheim. Zur Lebens-geschichte Takkos gab er folgendes an: Takko wurde im Alter von 8 Wochen verkauft. Nach drei Jahren wurde er an den Züchter zurückgegeben, weil er gebissen hatte. Nachdem er auch den Nachbarn des Züchters gebissen hatte, wurde er „an einen Jäger“ vermittelt. Jetzt wollte der Züchter Takko wieder aufnehmen. Er sollte im Rudel mitlaufen und nicht zur Zucht verwendet werden. Hierzu ist anzumerken, daß unser Tierheim grundsätzlich keine Tiere zur Zucht vermittelt. Ein verant-wortungsvoller Züchter würde auch keine derart verhaltensauffälligen Tiere zur Zucht einsetzen.

Es wurde vereinbart, daß der Züchter, Herr Krause, am 04.09.2010 ins Tierheim kommt und Takko gegen eine Schutzgebühr von 100 Euro mitnehmen kann, wenn keine Probleme zwischen ihm und dem Hund erkennbar sind. Takko wurde dem Züchter in großen Außengehege vorgestellt. Er spielte dort mit einem Ball. Herr Krause forderte Takko auf, den Ball abzulegen, was dieser jedoch nicht tat. Herr Krause nahm den Ball hoch, so daß der Hund in der Luft hing. Auch jetzt ließ Takko nicht los. Herr Krause trat daraufhin Takko an die Brust.

Es war angesichts des Verhaltens des Züchters zu überlegen, ob eine Herausgabe des Hundes zu verantworten war. Offensichtlich war auch Herr Krause der Auffassung, daß er einen Fehler gemacht habe. Zudem hatte er weder die 100 Euro Schutzgebühr bei sich, noch war er bereit, das Geld am nächsten Geldautomaten abzuheben. Vielmehr verschaffte er sich den von Frau Schneider bereits vorbereiteten Überlassungsvertrag – Frau Schneider war wegen eines Notfalles zum Tierarzt gerufen worden –, änderte einseitig die Klausel mit dem Ausschluß der Zucht und nahm den Hund mit – die Schutzgebühr wurde übrigens bis heute nicht bezahlt.

Die Mitarbeiter des Tierheimes und insbesondere ihre Vorsitzende, Frau Schneider, setzen sich aufopferungsvoll und mit hohem Zeitaufwand ehrenamtlich für alle dort lebenden Tiere ein. Jeder kann sich selbst ein Bild davon machen, denn unser Tierheim steht jedem offen, und jeder kann sich selbst von unserer Arbeit überzeugen. Wir würden uns freuen, wenn wir weitere Tierfreunde für die ehrenamtliche Arbeit bei uns gewinnen könnten.

07.10.2010

Lumpi rettete vier Katzenbabys

Lumpi ging mit seinem neuen Besitzer auf Probe Gassi, als er sich plötzlich aus dem Halsband drehte und ins Buschwerk außerhalb des Tierheimgeländes flüchtete. Lumpi schlug an, als er die vier Kätzchen auf einem Baum kauernd entdeckte. Die Katzenwelpen jammerten entsetzlich und kamen eine nach der anderen vom Baum gekrabbelt. Lumpi  kümmerte sich sofort, wie ein Ersatzvater, um die vier. Was so gar nicht seinem Wesen entsprach, denn im Tierheim hat er die Katzen zum Fressen gern. Er schleckte sie ab und wartete, bis sein neuer Besitzer endlich kam. Dieser war so beeindruckt von Lumpis Verhalten, dass er ihn nicht mehr hergeben wollte. So hat Lumpi jetzt auch ein neues liebevolles Zuhause gefunden. Das wünscht sich Lumpi jetzt auch für die vier Katzenbabys. Sie sind ca. 8 Wochen alt und werden entwurmt, entfloht und mit 1. Impfung abgegeben. Stellvertretend warten auch noch viele andere kleine Kätzchen auf lieben Familienanschluß.

10. August 2010

Eindrücke vom Sommerfest 2010 im Tierheim

 

Das Sommerfest im Tierheim des Tierschutzverein Sömmerda war ein voller Erfolg. Es kamen ca. 200 Besucher, die bei Speis und Trank, interessanten Trick-Dogs-Vorführungen sowie bei der Vorstellung der Tierheimhunde den Tag im Tierheim genießen konnten. Alle hatten viel Spaß. Zur Abkühlung gab es auch leckeres Eis von der Eisdiele Venezia, das sogar vom Chef selbst angeboten wurde. Die Gulaschkanone war auch sehr gut besucht. Viele Kinder konnten ausgiebig auf der Hüpfburg toben. Für Groß und Klein gab es allerlei Interessantes in der Tombola zu gewinnen, so dass jeder ein kleines Andenken mitnehmen konnte. Der Hauptpreis war ein Fitnessgerät. Dieses hat unsere ehrenamtliche Helferin Frau Bergmann gewonnen. Frau Bergmann kann jetzt jeden Tag trainieren - so bleibt sie fit und uns noch sehr lange erhalten.

Dressurübungen

 

Streicheleinheiten

Helfer - Spendensammler

Der Bürgermeister zu Besuch

Der Bürgermeister, Wolfgang Flögel, und der Ordnungsamtsleiter, Herr Mittelbach, haben auch einen Abstecher ins Tierheim gemacht. Beide hatten gute Laune mitgebracht. Herr Untermann von der FDP hat auch zum Gelingen des Festes beigetragen. Er hat die Bratwürste und Brätel sowie den Grillmeister gesponsert. Herr Weber von der SPD und seine Jusos haben sich auch ein Bild vor Ort machen können. Gleichzeitig hatten wir auch Tag der offenen Tür, so dass alle Besucher die Erneuerungen und Modernisierungen im Tierheim bestaunen konnten. Auch die Lebenshilfe Thebra hat den Tag für einen Ausflug ins Tierheim genutzt.

Alle freuen sich schon auf die nächste Veranstaltung!

Impressionen vom Sommerfest 2009